Zeugnis

Jeder Arbeitnehmer hat anlässlich der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf Erteilung eines schriftlichen Arbeitszeugnisses, das wenigstens zur Dauer des Arbeitsverhältnisses und der Art der ausgeübten Tätigkeit Stellung nimmt. Auf Verlangen des Arbeitnehmers muss das Arbeitszeugnis auch eine Bewertung der Leistungen und des Verhaltens des Arbeitnehmers enthalten.

Zeugnissprache:
Das Arbeitszeugnis muss in wohlwollender und moderater Sprache verfasst werden, da der Arbeitnehmer grundsätzlich keinen Anspruch darauf hat, dass negative Bemerkungen in der Bewertung unterbleiben. Für die Beurteilung haben sich bestimmte Formulierungen etabliert. Zum Beispiel bedeutet ein „zu unserer vollsten Zufriedenheit“ allgemein eine Bewertung mit „gut“.

Tipp:
Ein unrichtiges Arbeitszeugnis kann Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber begründen.